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Schattentänzer



Im sanften Singsang der Unendlichkeit,
da hab ich mich verloren.
Mein Körper schwebt durch eure Welt,
zu weiß, als das man ihn berühren könnt.

Mein Blick, er ruht viel zu weit,
keine Grenzen, die ihn halten.
Mein Herz ist frei wie lang nicht mehr,
der Preis war viel zu hoch dafür.

Und in mancher sternenklarer Nacht,
da weine ich um mich, um euch.
Wie sollt ihr denn auch wissen,
wie sehr ihr mich zerbrochen.

Meine Welt ist bunt und grell,
weil schon in meinem Herzen Schatten sind.
Ich werd nicht gehen, keine Angst,
denn meine Liebsten brauchen mich.

10.8.06 21:25


Gedankenwirrwarr

"Müde bin ich geh zur Ruh, näh mir meine Adern zu, morgen werd ich wieder leiden und sie mir erneut aufschneiden."

Schon zu viele Narben sahen meine Augen als das ich noch weinen könnt. 

Schon zu viele Schnitte habe ich gespürt, als das ich noch weinen könnte.

Schon zu viele hab ich leiden sehen, als das ich noch weinen könnte.

Schon zu viele haben sich verloren, als das ich noch weinen könnte.

Hilflos bin ich, fast am ende, weiß nicht ein noch aus. Und dennoch werd ich bleiben, werde helfen, wo es geht. Ich selbst hab meine Arme ausgestreckt bevor ich fast ertrank, hab überlebt und bin nun hier, um meinen Liebsten gar zu helfen. Wenn sie mich doch lassen würden.... 

6.8.06 12:03


Hilfeschrei

 

So bekannt ist dieses Bild, wie ein halbverblasster Traum, aus dem ich schweiß gebadet aufgewacht, nur um zu sehen, dass ich nicht mal träumte.

5.8.06 20:14


Rose

Ich kannte einst ein Mädchen,

schön wie eine Blume,

die Haut war blass und zart,

die Lippen gänzlich unberührt.

Der Körper war der einer Frau,

der Geist der eines Engels.

Heilig, kalt und unverdorben.

 

Keiner hat sie je berührt,

ihres Leibes Wärme je gespürt.

Keiner hat sie jemals lächeln sehn,

keiner hielt sie, sie konnt gehen.

 

Ihre Augen waren einsam,

der Blick voll Sehnsucht nach etwas,

dass das Mädchen nie gekannt. 

Denn jeder, der sie lieben wagte

wurd gestochen gar von Dornen.

 Unverwundbar schön war sie,

glich im Wesen einer stolzen Ros'.

 

Keiner hat sie je berührt,

ihres Leibes Wärme je gespürt.

Keiner hat sie jemals lächeln sehn,

keiner hielt sie, sie konnt gehen.

 

Rose, Rose du musst wandern,

kannst nicht bleiben,

musst jetzt gehen.

Such dein Glück an einem Ort,

wo man für dich bluten wird. 

 

Keiner hat dich je berührt,

deines Leibes Wärme je gespürt.

Keiner hat dich jemals lächeln sehn,

keiner hielt dich, du musst gehen.

 

Rose, Rose du musst wandern,

kannst nicht bleiben,

musst jetzt gehen.

Such dein Glück an einem Ort,

wo man für dich bluten wird. 

 

5.8.06 20:12


Vergessen

Heut Nacht da lag ich wach,

sah die Stunden weiter ziehen,

konnt sie nicht aufhalten,

und doch....

Heut Nacht da wollt ich fliehen,

wollt die Welt verlieren,

konnt dennoch nicht verschwinden,

und doch....

Heut Nacht da wollt ich sterben,

wollt endlich tot sein,

endlich fort,

und doch...

Da lebt ein Mensch,

ganz tief in mir,

der liebt mich viel zu sehr,

als dass er mich gehen lässt. 

Und wenns nur einer auf der Welt noch ist,

der mich nicht vergessen kann. 

5.8.06 20:01


Und wenn die Liebe nicht mehr lebt?

Stell dir vor, sie wär gestorben,

einfach so, ihr Herz gebrochen.

Kaum einer hat geweint,

ich denk mir bloß "ist besser so".

Sie war so lang schon krank,

jetzt muss sie nicht mehr leiden.

Die Einsamkeit hat sie zerfressen,

die Sehnsucht sie entstellt.

Sie ist erfroren in der Welt,

mitten zwischen uns.

Und wir, wir merken's nicht einmal,

nanu, es wird so leer...na und...

Wenn die Liebe nicht mehr lebt,

was sind denn wir dann noch?

3.8.06 16:23


Manchmal

Manchmal fühl ich mich, als würd ich gleich zerbrechen, als könnt ich nicht mehr weiter fliegen. Doch ich weiß, dass die sonne nochmal scheint. Drum raffe ich mich immer wieder auf, zerbrech an jedem Tag erneut. Meine Liebsten seht ihr nicht, dass man mich heut töten kan.. ich hab geschworen, ich werd ehrlich, hiermit tu ich das doch...

Nicht viele können mich verletzen, ihr tut es immerzu. Ich will ja doch um Hilfe schrein, nur traue ich mich nicht. Ihr scheint nie Zeit zu haben, scheint stets in Hektik, Eile. Bleibt einmal nur kurz stehen, seht mich an und ihr versteht, dass ich manchmal Hilfe brauche.

Ich liebe euch mit aller Macht, ich halte euch solang es geht.

Man muss mich nicht umarmen, um mir Schutz zu bieten. Mir reicht es schon, nur dich zu halten, mein Schatz hab keine Angst. Und sei nicht bös, wenn ich manchmal so weit entfernt verweile. Ich schpf nur immer wieder Kraft, um andere zu stärken. Ich selbst bin llang schon stark, nur eins, darum will ich euch bitten:

ihr die ich lieb, zerbrecht mich nicht, und habt manchmal auch nen Platz für mich in euren Armen.

22.7.06 18:14


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